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Meine Woche (KW 38/2022) | Thomas Gigold – Blog


Meine Woche






Leben
Dienstag in Berlin. Ein, zwei wichtige Termine in „echt“ abhalten.

Vom Freitag bis Sonntag unterwegs gewesen: auf dem Fahrrad 456 Kilometer in drei Tagen abgerißen: Heimat nach Berlin, Potsdam und zurück. Nach zwei Jahren „Training“ meine erste Tour in der ich an drei Tagen hintereinander jeweils mehr als 100 Kilometer in die Pedale trat. Fühle ich am Montag darauf in den Beinen etwas, aber wesentlich weniger als ich angenommen hätte. Am Freitag zwei Stunden später als geplant gestartet, weil mein Rennrad einen schleichenden Platten hatte und ich in letzter Minute das Gravel-Bike fertig gemacht habe. Damit insgesamt etwas langsamer im Schnitt unterwegs, aber am Ende trotzdem ziemlich happy über das Ergebnis. Damit habe ich eines meiner sporlichen Ziele für 2022 erfüllt.
Übernachtet hab‘ ich allerdings im Hotel – für ‚Zelten‘ bin ich einfach nicht der Typ.

Nachrichten
Am Montag das Staatsbegräbnis der Queen – mit wohl der meistverfolgte Event in der Geschichte der Menschheit. Montag ist allerdings echt ein bisschen eine vergebene Chance – einen Tag vorher wäre aufmerksamkeitsökonomisch besser gewesen … (ich weiß, zynisch – ich hab es nebenher im Livestream auf phoenix geschaut).

Ansonsten diskutiert Deutschland über Inflation, Strompreise und Gasumlage. Ich schiele ein bisschen auf den Ölpreis, der aktuell bei 153 EUR/100 l liegt – knapp 90% über dem Preis, den wir noch im Januar zahlten aber auch deutlich unter dem Spitzenwert von 209 Euro im März. Unsere Reserve reicht noch eine Weile, mal schauen. Derweil berichtet die Tochter, dass an ihrer Schule durchaus manche:r bereits berichtet mit Decke und Wärmflasche Zuhause zu sitzen, statt mit Gas zu heizen … Das wird für ordentlich Probleme und Spannung sorgen im Winter. Und ich bin dankbar, dass es uns wirklich gut geht. Da darf ich dann auch mal eben zynisch sein.

Derweil geht Putin im Ukraine-Krieg all in – ein verzweifeltes Mannöver. Und eine Gefahr, für ihn oder die Welt. Je nachdem, wie größenwahnsinnig und unkontrolliert er jetzt dann ist.

Im Iran gehen nach dem Tode von Mahsa Amini mehr und mehr Menschen auf die Straße, um für Freiheiten zu demonstrieren. Doch das Mullah-Regime wehrt sich mit aller Gewalt.

Nach dem Wahlerfolg der Rechten in Schweden gewinnen jetzt die Faschisten in Italien. Die Welt rückt in Zeiten der Not und Angst immer nach rechts. Die Konstellation jedoch ist fatal, wenn Ideologien, Ängste und Größenwahn auf der Weltbühne aufeinander treffen … Es wird dunkler und dunkler, je mehr wir uns in die 2020er hinein bewegen, befürchte ich.

BrowsertabsGelesen
Meine Browsertabs gibt es künftig auf einer eigenen Seite. Hier sind die Highlights.
Die Jungen werden altersdiskriminiert – 25% der GenZ fühlen sich altersdiskriminiert und in diesem Interview geben zwei „Berater für die GenZ im Job“ das beste Beispiel ab, wieso …

Verdammt: [GIFs] are basically the cringe reaction image your millennial boss uses in Slack … ich werd‘ alt.

Jedes nicht geborene Kind spare 58,6 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr – weshalb Fleisch konsumierende Männer einfach mit Sex-Verbot ‚bestraft‘ gehörten. Die PETA ist sich für keine Hook zu blöd.

Gehört
Der Podcast ‚Macht und Millionen‘ zum Fall Unister – Für dessen CEO Thomas Wagner endete der Krimi um die #Leipzig​er Firma nicht nur sprichwörtlich mit einem (tödlichen Flugzeug-)absturz. Brings nichts Neues mit, ist aber eine gute Zusammenfassung.

Gesehen
Wirecard Doku im Ersten … die Woche dann wohl noch die Wirecard-Doku auf Netflix.

… ansonsten im Hotel zwei Columbo-Fälle (1, 2) geschaut und gemerkt, wie zeitlos das eigentlich ist.

Statistik
Rad: 456 km
Aktivität: Viel mit dem Hund unterwegs, sonst nix ^^


Text vom: 26.09.2022, 10:59 Uhr / Letzte Aktualisierung: 26.09.2022, 11:20 Uhr




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